Leistungssteigerung des GS Motors

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font-family:Verdana'>Vorab sei gesagt das dies hier nur ein Beispiel sein soll, es gibt noch mehr Sachen die man lassen oder anders machen kann, auch die Kosten sind je nach Möglichkeiten mehr oder weniger! Um eine echte Mehrleistung an der GS zu erzeugen sind tiefe Eingriffe in den Motor notwendig. </span></span><span style='font-size:
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'''Gerne können Fragen zu diesem Thema auch im [http://forum.gs-500.de/forumdisplay.php?f=116 Forum] diskutiert werden, oder nochmals erklärt werden. Zum schreiben ist keine Anmeldung im Forum notwendig!'''<br>
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Vorab sei gesagt das dies hier nur ein Beispiel sein soll, es gibt noch mehr Sachen die man lassen oder anders machen kann, auch die Kosten sind je nach Möglichkeiten mehr oder weniger! Um eine echte Mehrleistung an der GS zu erzeugen sind tiefe Eingriffe in den Motor notwendig.<br>
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Grundlage bietet. Dies erzielt man durch die Optimierung von bewegter Masse.
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Ein einfacher Austausch des Luftfilters und der Düsen sowie die Montage eines Sportauspuffes sind für maximal 2-5 PS gut, und das auch nur wenn alles in einem aufwendigen Prüfstandlauf optimiert wird.<br>
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Eine echte Leistungssteigerung von ca. 15 bis 20 PS sind nur durch erheblichen Aufwand möglich.<br>
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Gedanken über verstärkte Lager machen. Da durch die spätere Bearbeitung des
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Zylinderkopfes eine etwas höhere Kompression erzeugt wird. </span><br>
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Als erstes muss man einen Motorblock schaffen der eine gesunde Grundlage bietet. Dies erzielt man durch die Optimierung von bewegter Masse.
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passende Lager das A und O. </span><br>
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Mann muß also den kompletten Kurbeltrieb leichter machen und Pleule und Kolben an Gewicht erleichtern.<br>
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Dies muß in einem ausgewogenen Verhältnis geschehen, einfach irgendwo was wegfeilen oder schleifen ist nicht das angestrebte Ziel.<br>
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erweitert und Strömungsoptimiert werden. Die Ventile sollten bearbeitet werden,
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und die Ventilfedern durch etwas härtere ausgetauscht werden, dies soll mehr
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Wenn alle beweglichen Teile bearbeitet sind, muß man sich Gedanken über verstärkte Lager machen. Da durch die spätere Bearbeitung des Zylinderkopfes eine etwas höhere Kompression erzeugt wird.<br>
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Beim Zylinderkopf müssen die Ein- und Außlasskanäle erweitert und Strömungsoptimiert werden. Die Ventile sollten bearbeitet werden, und die Ventilfedern durch etwas härtere ausgetauscht werden, dies soll mehr Drehzahlfestigkeit erzeugen. Zum Abschluß muss der Kopf geplant werden.<br>
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anders erfolgen. </span><br>
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Der Einbau des B6 oder RF 600 Schwingenumbaus und die Nachrüstung der RGV Gabel mit der RGV Bremse sind dafür schon ausreichend.<br>
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Die Kosten von denen wir hier reden, belaufen sich für das ganze Paket auf ca. 2000 bis 3000 Euro's.<br>
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Dafür habt ihr dann eine ganz einmalige GS vor der Tür stehen.<br>
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Egli Tom hat übrigens mal nen Motor gemacht, einen mit 60 PS und einen mit 70 PS die in einer Motorsportveranstaltung laufen.

Aktuelle Version vom 14:14, 25. Jan. 2014

Ersteller: Goose

Gerne können Fragen zu diesem Thema auch im Forum diskutiert werden, oder nochmals erklärt werden. Zum schreiben ist keine Anmeldung im Forum notwendig!


Vorab sei gesagt das dies hier nur ein Beispiel sein soll, es gibt noch mehr Sachen die man lassen oder anders machen kann, auch die Kosten sind je nach Möglichkeiten mehr oder weniger! Um eine echte Mehrleistung an der GS zu erzeugen sind tiefe Eingriffe in den Motor notwendig.

Ein einfacher Austausch des Luftfilters und der Düsen sowie die Montage eines Sportauspuffes sind für maximal 2-5 PS gut, und das auch nur wenn alles in einem aufwendigen Prüfstandlauf optimiert wird.

Eine echte Leistungssteigerung von ca. 15 bis 20 PS sind nur durch erheblichen Aufwand möglich.

Als erstes muss man einen Motorblock schaffen der eine gesunde Grundlage bietet. Dies erzielt man durch die Optimierung von bewegter Masse. Mann muß also den kompletten Kurbeltrieb leichter machen und Pleule und Kolben an Gewicht erleichtern.

Dies muß in einem ausgewogenen Verhältnis geschehen, einfach irgendwo was wegfeilen oder schleifen ist nicht das angestrebte Ziel.

Wenn alle beweglichen Teile bearbeitet sind, muß man sich Gedanken über verstärkte Lager machen. Da durch die spätere Bearbeitung des Zylinderkopfes eine etwas höhere Kompression erzeugt wird.

Damit der Motor also auf Dauer gescheit laufen soll, sind passende Lager das A und O.

Beim Zylinderkopf müssen die Ein- und Außlasskanäle erweitert und Strömungsoptimiert werden. Die Ventile sollten bearbeitet werden, und die Ventilfedern durch etwas härtere ausgetauscht werden, dies soll mehr Drehzahlfestigkeit erzeugen. Zum Abschluß muss der Kopf geplant werden.

Andere Nockenwellen fördern die Leistungsausbeute noch etwas, sind aber keine Notwendigkeit.

Wenn der Motor soweit wieder zusammen ist, muß man sich Gedanken über eine neue Gemischaufbereitung machen, entweder größere Vergaser, oder wenn man es ganz teuer machen will ne Einspritzung.

Die Abgasführung sollte nicht nur größer, sondern auch anders erfolgen.
Da sind der Kreativität keine Grenzen gesteckt.

Dann sind noch so Sachen wie Zündung zu bedenken, die auch auf den neuen Zustand des Motors angepasst werden sollten.

Um das ganze dann TÜV-Konform zu bekommen, sollte mann darauf achten das die Bremsanlage auch die Mehrleistung verarbeiten kann, und das Fahrwerk den Ansprüchen des TÜVs genügt.

Der Einbau des B6 oder RF 600 Schwingenumbaus und die Nachrüstung der RGV Gabel mit der RGV Bremse sind dafür schon ausreichend.

Die Kosten von denen wir hier reden, belaufen sich für das ganze Paket auf ca. 2000 bis 3000 Euro's.

Dafür habt ihr dann eine ganz einmalige GS vor der Tür stehen.

Egli Tom hat übrigens mal nen Motor gemacht, einen mit 60 PS und einen mit 70 PS die in einer Motorsportveranstaltung laufen.